Wenn der Kopf so voll ist, dass er gleichzeitig leer ist…

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Hätten wir diese Woche einen Spaziergang durch meinen Kopf gemacht, dann hätte es dort schrecklich leer ausgesehen. Obwohl alles voll mit Kisten stand. Kisten die vollgepackt sind mit Ideen. Doch sie waren verschlossen. Der Schlüssel fehlte. Und über der Eingangstüre, da blinkte eine Alarmlampe rot auf, auf welcher ‚Kreativitätsblockade‘ stand.

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Also habe ich mich entschieden eine Pause zu machen. Mich einfach ein paar Tage überhaupt nicht mehr um Blog-Angelegenheiten zu kümmern. Und dafür ganz viele andere Sachen zu machen, die ich gerne tue, die mir Spaß machen. Weil ich den Kopf wieder frei kriegen wollte. Und es hat mir sehr gut getan. Das heißt nicht, dass es mir plötzlich keinen Spaß mehr macht Texte zu schreiben oder Fotos zu machen. Aber manchmal setzen wir uns selber einfach zu sehr unter Druck. Und gerade in Bereichen in welchen es darum geht Dinge zu tun, die uns Spaß machen und die uns begeistern ist Druck einer der größten Feinde. Druck engt uns ein. Er nimmt uns den Spaß. Und unsere Kreativität.

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Druck kann von uns selbst kommen oder durch andere Personen. Durch zu hohe Anforderungen von anderen oder von uns selbst. Druck wird hervorgerufen, wenn wir das Gefühl haben bestimmte Ideale erfüllen zu müssen oder zu erreichen. So zu sein wie andere. Die gleichen Dinge erreichen zu müssen wie andere. So auszusehen wie andere. Die gleichen Erfolge feiern zu müssen wie andere. Druck kommt oftmals wenn wir ein falsches Bild auf bestimmte Dinge entwickeln. Durch Vergleiche. Die es uns nicht mehr erlauben zufrieden zu sein mit dem wie wir sind oder was wir tun. Die uns das Gefühl geben nicht mehr ausreichend zu sein.

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Deshalb kann es manchmal wichtig sein Pausen zu machen. Um sich selbst vielleicht wieder daran zu erinnern, warum man bestimmte Dinge überhaupt tut. Worauf es ankommt und worauf es nicht ankommt. Und es ist wichtig die Vergleiche aus seinem Kopf zu streichen. Und uns bewusst zu machen, dass jeder eben anders ist. Niemand muss das erreichen was andere erreicht haben. Es gibt für jeden einen eigenen Weg mit eigenen Erfolgen und Misserfolgen. Niemand muss so aussehen wie andere. Denn Kopien gibt es schon genug, die Bestimmung von jedem einzelnen ist es ein Original zu sein. All das habe ich mir in den letzten Tagen wieder bewusst gemacht.

Und wenn wir heute einen Spaziergang durch meinen Kopf machen würden, dann würde alles bunt und fröhlich aussehen. Weil viele geöffnete Kisten herumstehen. Aus welchen eigene Ideen herausschweben und sich ausbreiten. Und über der Eingangstüre, da blinkt ein Lämpchen grün auf, auf welchem steht „Druck erfolgreich abgebaut“.

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27 Gedanken zu “Wenn der Kopf so voll ist, dass er gleichzeitig leer ist…

  1. Mir wird immer mehr und mehr bewusst, dass wir uns verdammt ähnlich sind, für zwei Menschen, die sich einfach beinahe gar nicht kennen. Das Gefühl unter Druck zu stehen, der Kategorien und Angelegenheiten betrifft, welche eigentlich Herzenssache sind und er sie kaputt macht, kenne ich auch. Aufs Bloggen hat es sich noch nicht wirklich bezogen, allerdings bin ich mir sicher, dass auch hier eine Phase eintreten wird. In meinem Fall ist es momentan das Klavierspielen. Nach jahrelangem Unterricht habe ich letzte Woche beschlossen aufzuhören und mir eine Pause zu nehmen. Ob ich irgendwann einmal wieder anfangen werde, Unterricht zu nehmen, weiß ich noch nicht. Allerdings bin ich mir sicher, dass es momentan das Beste ist. Ich bin sehr froh, dass dein Kopf nun wieder voller Farbe ist und bald der ein oder andere Kreativitätsanfall auf deinen Blog übertragen wird. Schließlich sieht man an Hand dieses Posts ein klasse Paradebeispiel. Outfit und Bilder sind wie immer wunderbar und mir gefällt dieses mal auch der Lippenstift ausgezeichnet. Weißt ja, wie ich zu roten Lippen stehe, haha. Danke für die lieben Worte. Ich warte beinahe schon immer auf deine Kommentare zu meinen Posts, weil sie einfach immer die besten sind. Schön auch, dass du meine beiden Fragen beantwortet hast.

    Bis sehr bald!

    mtrjschk.blogspot.de

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  2. Das hast du aber schön geschrieben 🙂 Und schöne Bilder dazu! Ich hoffe deine kleine Pause hat dir geholfen weiter geradeaus zu denken ❤ Nimm diese Unsicherheit die manchmal im Kopf auftaucht nicht so schwer, stell dir diese Zwischenphase nach-Schule-und-vor-"Irgendwas" einfach so vor: Du drehst dich schnell im Kreis und kannst nichts sehen aber mit jedem Gedanken der klar wird und sich gut anfühlt wirst du ein bisschen langsamer und irgendwann drehst du dich so langsam, dass du alles um dich herum klar sehen kannst – dann musst du nur noch anhalten und loslaufen :* ❤

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  3. Sehr wahre Sätze!
    Das mit dem Druck ist manchmal wirklich so eine Sache… den spüre ich manchmal auch ganz extrem und zum größten Teil macht man sich den letztlich immer selbst.
    In so einem Moment Pausen zu machen ist wirklich sehr sinnvoll und hilft letztlich immer noch am besten.

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  4. Oh das kenne ich seeehr gut….
    Du hast einen faszinierenden Schreibstil, der gefällt mir wirklich gut 🙂
    Sehr schönes Outfit und tolle Fotos noch dazu, dein Blog ist wirklich schön!

    Love,
    Christina ♥
    cinapeh.blogspot.de

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