Von zweiten Zuhausen und Kindheitserinnerungen

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Ich war noch nie am Meer. Bin überhaupt noch nicht viel herumgekommen in der Welt. Meine Kindheitsurlaube habe ich Jahr für Jahr am gleichen kleinen See in Deutschland verbracht. Auf einem noch kleineren Campingplatz im eigenen Wohnwagen. Langeweilige Vorstellung für die meisten, dass zweite Zuhause für uns Kinder.

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Vielleicht liegt es daran, dass wir nix anderes kennen und somit nichts vermissen können. Ich erinnere mich noch genau, wie mein Vater in einem Jahr ein anderes Urlaubsziel suchen wollte, weil die Wettervorhrsage so schlecht war. Meine Geschwister und ich haben solange geheult und verhandelt, bis wir wieder an unseren See gefahren sind. Das besondere für uns Kinder war dass nicht nur unsere Familie hingefahren ist sondern sich unsere komplette Verwandschaft mit allen Cousins und Cousinen sich jedes Jahr dort versammelt haben. Und was gibt es schöneres als mit den damals besten Freunden seinen Sommer zu verbringen. Wen stört da wenn’s mal regnet wir haben doch Gummistiefel! Jahr für Jahr flossen Tränen am Abreisetag obwohl man genau wusste nächstes Jahr komm ich wieder her.

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Jetzt sitz ich wieder an diesem See. Auf dem Papier theoretisch erwachsen doch innerlich immer noch ein Stück weit das Kind, welches hier die wunderbarsten Sommer erlebt hat. Ich bin wieder daheim angekommen. An dem Ort an dem die Welt für kurze Zeit in Ordnung ist. An dem Ort an dem ich wieder für ein paar Tage Kind sein kann. Hier stört es niemand, wenn ich zwischen meinen kleinen Cousinen die Lauteste bin bei der Wasserschlacht. Und hier stört es niemand dass wir Großen immer noch nachts kichernd durch die Dunkelheit laufen und uns gegenseitig erschrecken wie früher.

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Hier ist unser zweites Zuhause und ich bin unendlich dankbar so einen Ort haben zu dürfen, denn ich brauch dieses bisschen Kind sein manchmal. Kind sein bedeutet unbeschwert zu sein. Es erinnert mich daran wie schön das Leben ist. Wie gut es tut, manchmal alles zu vergessen was einen zur Zeit beschäftigt und die Sorgen Sorgen sein zu lassen. Vielleicht bin ich eigentlich zu alt um mit meinen Eltern in den Urlaub zu fahren. Aber wer entscheidet wann man zu alt ist? Ich liebe diese Zeit im Jahr und solang ich hier sein kann, werde ich es mit einem großen Lächeln auf den Lippen genießen.

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