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Auf der Suche nach dem geheimen Platz.

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Was inspiriert dich? Wo findest du Inspiration? Was ist überhaupt Inspiration?

Inspiration ist…

die Sonne, die die Welt in so unterschiedliches Licht tauchen kann.

Musik, die uns in andere Welten versetzt und Erinnerungen spürbar macht.

Menschen, die bewundernswerte Eigenschaften besitzen, Dinge tun die wir toll finden.

die Natur, die so vielfältig ist, dass man niemals damit fertig sein wird neue Dinge zu entdecken.

ein Gefühl, ob positiv oder negativ, das uns zu Taten treibt.

ein Ort, an dem wir uns zuhause fühlen, an welchem wir noch nie waren oder zu welchem wir immer wieder gerne zurückkehren.

ein Bild, welches jedem eine andere Geschichte erzählt.

ein geheimer Platz, welcher jeden Tag darauf wartet entdeckt zu werden.

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Das ist das Schöne an der Inspiration. Sie wartet oft dort auf uns wo wir sie überhaupt nicht vermutet hätten.

Inspiration ist kein bestimmter Ort, keine Person und kein Gegenstand. Sie ist kein bestimmtes Gefühl und keine Stimmung. Inspiration lässt sich nicht festlegen. Sie kann jede Form und Farbe annehmen. Jede Größe und Stimme.

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Kann Inspiration passieren?

Sie passiert dort, wo wir unsere Augen öffnen und unsere Ohren spitzen. Dort wo wir unsere Sinne einsetzen und auf Empfang schalten.

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Inspiration kann man nicht produzieren.

Sie ist einfach da.

Sie wechselt fliegend ihre Gestalt, in der Hoffnung bemerkt zu werden.

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Inspiration ist ein geheimer Platz, welcher jeden Tag darauf wartet entdeckt zu werden.

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Wie schon gesagt, können auch Menschen eine Inspiration sein. Wie zum Beispiel das Eulenschnitt-Team, welches mir den wunderschönen Beutel zur Verfügung gestellt hat. Schaut unbedingt mal bei ihnen vorbei, sowohl im Shop als auch auf ihrem Blog, dort wartet ganz bestimmt die ein oder andere Inspiration auf euch!

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Summer Sale Competition

Der Sommer ist endlich da! Und das so richtig. Passend dazu hat Urban&Me by Gutscheinsammler dazu aufgerufen, unsere Lieblings-Sommeroutfits für unter 50€ zu präsentieren. Hört sich einfacher an als es ist. Dank des Sommer-Sales der überall ausgebrochen ist, ist es jedoch nicht unmöglich. Ich habe mich also durch die Schnäppchen gewühlt und mein Lieblings-Sommeroutfit kreiert. Naja oder besser gesagt meine 3 Lieblings-Sommeroutfits. Wie schon mein Blogname verrät bin ich öfters mal ein bisschen unentschlossen, so auch hier wieder einmal als es darum ging zu entscheiden, ob das Outfit ein Kleid, eine Hose oder – mein persönliches absolutes Must-Have in diesem Sommer – einen Jumpsuit enthalten soll. Also habe ich für jede Möglichkeit eine Variation zusammengestellt. Vielleicht entdeckt ihr ja etwas, das euch gefällt.

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schwarze Sandalen, 4,90€ Forever21 – Rucksack, 19,25€ Forever21 – Shorts, 17,99€ NewLook – Top, 3€ NewLook

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Sonnenbrille, 9,99€ H&M  –  Sandalen, 19,99€ H&M – Kleid, 14,99€ Mango

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weiße Sandalen, 11,55€  Forever21 – Strohhut, 12,99€ H&M – Jumpsuit, 17,99€ NewLook

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Abtauchen.

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Ich halte die Luft an und tauche ab. Schlagartig verschwindet der Lärm. Die Geräusche dringen nur noch gedämpft zu mir durch. Meine Augen sind geschlossen. Arme und Beine bewegen sich wie in Zeitlupe durch das Wasser. Abtauchen, die Augen schließen, eine Zeit lang nichts mehr hören.

Abtauchen. Pausen. Benötigen wir um nicht kaputt zu gehen. Stille. Schenkt Zeit um Gedanken wieder zu ordnen. Dunkelheit. Liefert uns eine schwarze Leinwand, die mit Fantasie bunt bemalt werden soll. Einsamkeit. Schafft die Möglichkeit, sich daran zu erinnern was man selber will. Eine Form von Schwerelosigkeit. Hilft um wieder zu träumen.

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Zaghaft mache ich eine Drehung. Ich tauche ein Stück tiefer. Das Wasser fühlt sich beschützend an. Befreiend. Abkühlend.

Neue Blickwinkel. Zeigen uns eine neue Sicht auf alte Dinge. Geborgenheit. Gibt uns das Gefühl Fehler machen zu dürfen. Man selbst sein zu können. Abwechslung. Hilft uns wieder runterzukommen und zu genießen.

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Ich öffne langsam meine Augen. Es ist ein bisschen unangenehm, aber es tut gut. Licht ist eben doch schöner als Dunkelheit. Ich atme ein wenig Luft mit dem Mund aus und beobachte wie die vielen kleinen Blasen aufsteigen.

Einsicht. Kann schmerzhaft sein, doch sie bewahrt uns vor weiteren Fehlern und lenkt uns zu besseren Entscheidungen. Entscheidungen. Entscheidungen für das Positive helfen uns zu sehen, wie schön das Leben eigentlich ist. Beobachtung. Lehrt uns und bringt uns Dinge bei. Lässt uns staunen und den Kopf schütteln. Erweitert unseren Horizont.

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Ich merke wie mir die Luft langsam ausgeht. Ich schließe die Augen noch einmal und schwimme ein paar kräftige Armzüge. Langsam nähere ich mich der Wasseroberfläche. Dann tauche ich auf. Langsam aber mit einem Lächeln im Gesicht. Ich hole tief Luft, steige aus dem Wasser und laufe los.

Entschlossenheit. Bringt uns unseren Zielen ein Stück näher. Gibt uns die Kraft loszulegen. Anzufangen. Ziele. Motivieren uns unser bestes zu geben. Zu kämpfen. Auf- und abzutauchen bis wir da sind. Auftauchen. Weitermachen. Müssen wir um nicht stillzustehen. Um die Tage sinnvoll zu nutzen. Um das Leben nicht zu verpassen. Lachen. Ist wohl eins der schönsten Dinge im Leben. Macht uns glücklich. Drückt unsere Dankbarkeit aus. Und Zufriedenheit. Unser Glück. Anfangen. Loslaufen. Bringt uns neue Erfahrungen, neue Einsichten, neue Chancen.

Auftauchen und abtauchen. Die richtige Balance macht es aus.

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Auf dem Modeblog von bonpirx ist gerade übrigens ein DIY-Tutorial zum Thema Latzhosen und Festivals von mir online. Vielleicht hat der ein oder andere ja Lust mal vorbeizuschauen.

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Darf ich dir ein paar Fragen stellen?

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An was hältst du fest? Woran klammerst du dich? Sind es Gefühle und Emotionen? Gedanken und Eindrücke?  Erinnerungen und vergangene Momente? Sind es die verdrückten Tränen? Die tiefsitzenden Narben, die zwar verheilen aber trotzdem immer da sein werden? Sind es die mit Lachen gefüllten Stunden? Momente in bester Laune, dieses Hochgefühl, dass einen wie in Trance schweben lässt? Ist es das? Woran klammerst du dich? Woran hältst du fest?

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Sind es die Wunschvorstellungen und Träume für die Zukunft? Die Pläne und Termine für den nächsten Tag, die nächste Woche, das nächste Jahr? Sind es die gesetzten Ziele, die es zu erreichen gilt? Die Erwartungen, die zu erfüllen sind? Ist es das was kommt? Was vor uns liegt? An was hältst du fest? Woran klammerst du dich?

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Sind es die Menschen die einen umgeben? Sind sie es die ich halten und führen? Ist es deine Arbeit, deine Leidenschaft, die Dinge die getan werden weil sie getan werden müssen? Ist es die Vorfreude auf bessere Tage? Die Zufriedenheit mit dem was man hat und ist? Ist es das Geld und dein Ansehen? Dein Status in den unterschiedlichsten Menschengruppen? Ist es das woran du dich klammerst? Woran hältst du fest?

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Was gibt dir Halt? Wo findest du Sicherheit? Was ist das was bleibt, wenn alle anderen gehen, wenn alles andere zerbricht? Was ist deine Insel im Sturm? Dein Rettungsring bei Hochwasser? Woran kannst du dich klammern, wenn Dinge sich ändern und Meinungen auseinander gehen? Zerfällt dein Lebenshaus wenn die Flut kommt, weil es auf Sand steht oder hast du auf einen Felsen gebaut? Woran hältst du fest wenn Erinnerungen verblassen und Dinge wertlos werden? Was ist es das dir Halt gibt? Wo findest du Unterschlupf, wo bist du geborgen? Hast du feste Wurzeln, die dich im Boden verankern, so dass dir kein Sturm etwas anhaben kann? Was gibt dir Halt? Woran klammerst du dich? Wer stützt dich, wer trägt dich, wer nimmt deine Hand?  Bist du ein Einzelkämpfer? Stützt du dich auf Dinge die vergänglich sind? Klammerst du dich daran fest? An der Vergangenheit und deiner Vorstellung der Zukunft? Ich frage dich, wo findest du Sicherheit, was ist dein Halt?

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Es gibt viele Möglichkeiten an den unterschiedlichsten Dingen festzuhalten. Auf gute und nicht so gute Art und Weisen. Eine schöne ist für mich sich Erinnerungen durch Fotos im Gedächtnis zu behalten, wie zb. mit diesen tollen Polaroids aus der Cewe-Fotowelt. Allgemein finde ich, dass Bilder eine wundervolle Art sind Dinge zu bewahren. Sie sprechen für sich und erzählen jedem eine ganz eigene individuelle Geschichte.

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Komm wir lassen uns treiben.

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Ich habe noch Platz in meinem Boot, willst du einsteigen?

Komm wir lassen uns treiben, lassen uns gehen, genießen den Moment. Lass uns die Strömung spüren, den Wind der unsere Haare zerzaust wahrnehmen. Lass uns die frische Luft tief einatmen. Komm, lass uns stille werden und einfach mal sein. Lass uns unsere Ohren spitzen und die Klänge der Natur wahrnehmen. Komm, lass uns die Sonne unser Gesicht kitzeln lassen und mit den Füßen im Wasser planschen. Komm und lass uns den Kopf ausschalten und die Sinne an. Komm, lass uns zu leben anfangen.

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Ich habe noch Platz in meinem Boot, willst du einsteigen?

Komm, lass uns in neue Gewässer treiben, fort von all dem Trott und dem Lärm. Lass uns in Fantasiewelten reisen und Geschichten erfinden. Lass uns unsere Gedanken davonschweben lassen wie Seifenblasen, die sich ihren eigenen Weg durch die Lüfte suchen. Komm und lass uns Bilder malen in den prächtigsten Farben und Formen. Lass uns die Sonnenaufgänge bestaunen und die Sonnenuntergänge herbeisehnen. Komm wir lassen uns treiben. Lass uns die Sterne beobachten und mit den Vögeln ein Gute-Nacht-Lied anstimmen. Komm und lass uns uns selbst spüren.

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Ich habe noch Platz in meinem Boot, willst du einsteigen?

Komm, lass uns im Regen tanzen und im Matsch eine Schlammschlacht veranstalten. Lass uns im Gras liegen und die Käfer beobachten. Komm, lass uns durch die Wälder streifen und Hütten bauen. Lass uns barfuß über Steine gehen und die Dinge mit den Händen berühren. Komm, lass dir dein Essen auf der Zunge zergehen. Lass uns Dinge tun als hätten wir sie noch nie getan. Komm und lass uns alte Dinge neu entdecken.

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Ich habe noch Platz in meinem Boot, willst du einsteigen?

Komm wir lassen uns treiben, fort von allen anderen. Fort von allem festgefahrenem Denken. Lass uns wieder Kinder werden und glücklich sein. Komm, lass uns uns an den kleinen Dingen freuen und unser Lächeln wiederfinden. Lass uns Lachen bis uns der Bauch weh tut und Tränen vergießen weil wir echt sind. Lass uns uns an der Hand nehmen und wissen das der andere da ist. Komm, lass uns die Ruder ins Wasser tauchen und den gleichen Takt einschlagen. Komm und steig mit ein.

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Vielleicht schweben wir ja?

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Erste Schritte. Zaghaft. Vorsichtiges eindringen in neues, unbekanntes Land. Vortasten. Sich umschauen. Lauert Gefahr?

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Erste Schritte. Impulsiv. Unüberlegt. Voller Tatendrang losstürmen. Sich reinhängen. Kann die Motivation gehalten werden?

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Erste Schritte. Notwendig um loszulegen. Anfänge von Großem. Das kleine Etwas, das Dinge verändert.

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Erste Schritte – bringen sie uns ans Ziel?

Sie schicken uns los. Drängen uns dazu erste Schritte zu tun. Die Vorfreude. Der Entdeckergeist. Das schlechte Gewissen. Die Einsamkeit. Der Traum. Die Wunschvorstellungen. Der Überlebensinstinkt. Die Hoffnung. Der Kopf. Das Herz. Die Stimmen um uns herum. Die Vergangenheit. Die Zukunft. Die Liebe.

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Sie jagen uns, hetzen uns, schubsen uns los. Sie stupsen uns an, rufen uns von weitem zu, flüstern uns ins Ohr. Sie schreien uns an, schweigen uns an, schweben vor uns her. Sie bringen uns in Bewegung, machen uns zu Marionetten, lassen uns unsere Füße heben.

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Erste Schritte – die Startblöcke sind verlassen.

Wir hängen mittendrin, nicht am Start und nicht am Ziel. Gefangen in einer Zwischenphase. Auf dem Weg. Wir hängen in der Luft. Zappeln mit den Beinen. Kommen nicht vorwärts. Denken wir. Aber vielleicht schweben wir ja?

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Was bringt uns ans Ziel? Was treibt uns an? Was lässt uns weiter gehen?

Die Vorfreude? Der Entdeckergeist? Das schlechte Gewissen? Die Einsamkeit? Der Traum? Die Wunschvorstellungen? Der Überlebensinstinkt? Die Hoffnung? Der Kopf? Das Herz? Die Stimmen um uns herum? Die Vergangenheit? Die Zukunft? Die Liebe?

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Es ist die Ausdauer. Zusammengesetzt aus all den Antreibern. Sie hebt uns auf, wenn wir gefallen sind. Sie dreht uns wieder in die richtige Richtung, wenn wir den Fokus verloren haben. Sie gibt uns Rückenwind, wenn wir die Motivation verloren haben. Sie dreht uns wieder um, wenn wir zurück blicken. Sie stärkt uns den Rücken, wenn wir alleine sind. Sie hebt unseren Blick, wenn wir den Kopf nicht mehr halten können. Sie gibt uns die Sprungkraft, wenn wir vor Hindernissen stehen. Sie läuft neben uns her, wenn wir einen Partner brauchen. Sie lässt uns noch schneller laufen, wenn wir auf dem richtigen Weg sind.

Erste Schritte bringen uns aus den Startblöcken. Doch die Ausdauer bringt uns ans Ziel.

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DIY Wochenplaner

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Heute habe ich nach längerer Zeit wieder ein DIY für euch. Die Idee dafür ist mir gekommen, als ich überlegt habe was ich mit all den Leinwänden machen soll, welche ich als Kind bemalt habe. Wegschmeißen mag ich die nicht. Sind ja schließlich Erinnerungen. Aber sie haben mir einfach zu viel Platz im Schrank weggenommen. Also habe ich beschlossen, sie einfach mit Packpapier einzupacken und dann zu bebasteln. Dann kann ich sie aufstellen und sie nehmen keinen Platz mehr weg. Und wenn ich dann irgendwann mal wieder drunter schauen möchte packe ich das Ganze einfach wieder aus. Eine Möglichkeit so eine alte (oder natürlich auch eine neue für die, die nicht wie ich alles aufheben müssen) Leinwand zu gestalten möchte ich euch heute zeigen. Ich muss gestehen, dass ich für dieses Projekt sogar selbst auch eine neue benutzt habe, da ich in der Größe keine hatte. Ihr braucht also zuerst einmal eine Leinwand oder irgendeinen anderen Gegenstand den ihr einpacken möchtet, Packpapier, Klebeband und natürlich eine Schere.

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Im ersten Schritt packt ihr also die Leinwand (bzw euren jeweiligen Gegenstand) in Packpapier ein. Wie das Ganze von hinten aussieht, ist hierbei nicht so wichtig.

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Als nächstes benötigt ihr sieben Korkuntersetzter, da die Leinwand am Schluss ja ein Wochenplaner sein soll. Also für jeden Tag einen. Außerdem braucht ihr einen Pinsel und Farbe. Ich habe mich für schwarze Acrylfarbe entschieden.

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Im zweiten Schritt bemalt ihr also eure Korkuntersetzer mit der von euch gewählten Farbe. Die Hinterseite ist auch hier wieder nicht so wichtig.

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Um vor jedem Untersetzer später die jeweilige Zahl des Wochentages stehen zu haben, habe ich Zahlenkärtchen verwendet. Ich habe meine gekauft, ihr könnt diese jedoch genauso gut selber beschriften oder ausdrucken. An jedes der Kärtchen wird jetzt eine kleine Schnur angebracht. Dann klebt ihr die Kärtchen (bzw die Schnur des jeweiligen Kärtchens) in der richtigen Reihenfolge an den linken Rand der Leinwand.

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Im vierten Schritt klebt ihr hinter jedes der Kärtchen einen der vorher bemalten Korkuntersetzer.

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Auf diese Korkuntersetzer sollen nachher die Zettel mit den to-Do Listen für den jeweiligen Tag angebracht werden. Ihr braucht jetzt also weißes Papier und eine Schere um diese zurecht zu schneiden. Jetzt könnt ihr je nach Belieben noch den Wochentag auf die einzelnen Zettel schreiben. Ich habe hierfür Buchstabenstempel verwendet.

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Im sechsten Schritt befestigt ihr die Zettel schließlich mit Reißnägeln auf den Korkuntersetzern. Das gibt euch die Möglichkeit jede Woche einfach die neuen Zettel am jeweiligen Wochentag anzubringen. Damit ihr diese nicht jede Woche zurechtschneiden müsst, könnt ihr hierfür auch einfach einen Zettelblock benutzen.

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Damit die Leinwand nicht so leer aussieht und ein bisschen verschönert wird, benötigt ihr jetzt eine weiße Schnur und Holzwäscheklammern, welche ihr entweder so lassen oder wieder mit Farbe bemalen könnt. Ich habe mich wieder für die schwarze Farbe entschieden.

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Im achten Schritt spannt ihr jetzt zu jedem Wochentag eine Schnur und befestigt sie mit Klebeband einmal unter den Korkuntersetzern und einmal an der Rückseite der Leinwand. Damit ich die Schnur jetzt noch unter den Untersetzern befestigen kann, habe ich sie vorher nur mit zwei Klebepads befestigt und kann jetzt noch ohne Probleme unter sie fahren.

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Im letzten Schritt könnt ihr jetzt mit euren Wäscheklammern Bilder, Postkarten oder auch Kassenzettel an den gespannten Schnüren befestigen. Ich habe mich dafür entschieden Polaroids aufzuhängen. Dank den Wäscheklammern, kann man auch das so oft man möchte austauschen.

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Das war jetzt natürlich nur eine Möglichkeit eine solche Leinwand zu gestalten, eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim basteln!

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#norulesjustfun

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#norulesjustfun. Das ist eine Aktion von Otto, welche dazu aufrufen möchte alle Regeln in Bezug auf Mode einmal Regeln sein zu lassen und seiner Kreativität komplett freien Lauf zu lassen. Ich habe mir das Video zu der Aktion angesehen und muss gestehen die Kinder haben mich ein wenig verzaubert. Man sieht ihnen sofort an, dass sie nicht stundenlang in Zeitschriften oder im Internet nach Outfitinspirationen gesucht haben. Sie haben keine Beratungen über sich ergehen lassen oder irgendwelche Regeln gelernt um das perfekt möglichste Ergebnis zu erzielen.

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So sind Kinder einfach nicht. Sie probieren aus. Ganz wie es ihnen gefällt und gerade in den Kopf kommt. Und das wichtigste daran – sie haben eine Menge Spaß dabei. Und sie fragen sich auch nicht was andere von ihren Zusammenstellungen wohl halten. Wenn es ihnen gefällt, dann ist es perfekt. Ich muss sagen, da können wir alle wohl noch eine ganze Menge von den Kindern lernen. Zumindest ich kann und sollte das.

Und um mir das nicht nur vorzunehmen sondern es gleich auch in die Tat umzusetzen, habe ich mir mein ganz eigenes #norulesjustfun Outfit zusammen gestellt.

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Nach ein paar Überlegungen was ich schon immer mal tragen wollte, habe ich mich schließlich dazu entschlossen, dass mein Outfit auf jeden Fall ein Tutu beinhalten muss, weil ich als Kind immer unbedingt Ballet tanzen wollte. Und ich es eine schöne Idee fand diesen Kindertraum symbolisch mit einer ganz normalen Bluse, die ich heutzutage trage, zu kombinieren. Sozusagen als Symbol für das, was ich als Kind gewählt hätte und das was mir heute gefällt vereint in einem Outfit.

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Gut, alltagstauglich ist es vielleicht nicht gerade. Aber es hat Spaß gemacht und ich denke somit hat es seinen Sinn erfüllt.

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Nimm den Pinsel in die Hand und beginn zu malen!

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Nimm den Pinsel in die Hand und beginn zu malen! Viele kleine Punkte oder große Kreise. Kurze, dünne Striche oder breite, lange Balken. Dreiecke und Würfel. Formen in jeder Größe. Male Menschen mit Gesichtern. Gebäude mit Fenstern. Tunnel mit Lichtern am Ende. Landschaften mit Bergen und Tälern. Male deine eigene Welt. Male deine Geschichte. Male deine Träume. Male deine Ängste. Male dich selbst.

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Siehst du denn nicht, alles was du brauchst steht schon bereit. Die Farbtöpfe, die leere Leinwand. Der Pinsel in der Hand. Also los. Tauche den Pinsel in Farbe und beginne zu malen. Kunterbunt. Oder auch grau in grau. Es ist deine Leinwand. Wenn du sie nicht bemalst bleibt sie an manchen Stellen leer. Und an den anderen Stellen kommen Menschen vorbei, welche deine Leinwand mit Dingen bemalen die dir nicht gefallen. Weil du immer noch den Pinsel in der Hand hältst. Aber du hast nicht angefangen zu malen.

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Stattdessen richtet sich dein Blick auf die Leinwände anderer. Du siehst die Kunstwerke die gezaubert wurden. Eine Farbe schöner als die andere. Du siehst Geschichten die perfekt zu sein scheinen. Und statt sie als Ansporn zu sehen, deine eigene Leinwand genauso schön zu bemalen, auf deine Art und Weise, verkrampfst du dich. Wirst neidisch. Versuchst die Kunstwerke anderer abzumalen. Doch es klappt nicht. Anfangs sah es vielleicht gar nicht so schlecht aus. Doch das Ergebnis ist nicht schön. Weil du nicht dich selbst auf deine Leinwand gebracht hast. Sondern einen anderen Menschen. Und das ist unmöglich. Denn deine Leinwand ist für dich bestimmt.

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Also los, warte nicht länger. Nimm das was du hast und fang an zu malen! Vielleicht sehen manche Dinge nicht auf Anhieb schön aus. Und man kann ihren Sinn erst im Gesamtbild sehen. Vielleicht müssen manche Dinge wieder übermalt werden. Aber lass deine Leinwand nicht von anderen bemalen, lass sie nicht leer. Fang dein eigenes Kunstwerk an. Nimm den Pinsel in die Hand und beginn zu malen! Male dich selbst auf deine Leinwand.

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